Colin Fuchs-Robetin
Gründer von Gutachten-KI. Forbes 30 Under 30 (DACH 2020). Mitgründer der Austrian College Sports League. Seit 2023 entwickle ich mit meinem Team individuelle KI-Werkzeuge für österreichische Betriebe.
Was ich mache und warum
Ich baue Software, die sich an den echten Arbeitsalltag von Fachleuten anpasst. Mein Fokus liegt auf Branchen, in denen Expertise zählt und in denen künstliche Intelligenz die wiederkehrenden Teile übernehmen kann, ohne den fachlichen Kern anzutasten. Die Bewertung, die Methodenwahl und die Verantwortung bleiben dort, wo sie hingehören: beim Menschen mit der Befugnis und der Erfahrung.
Mit Gutachten-KI richten wir maßgeschneiderte KI-Werkzeuge für österreichische Sachverständige in der Liegenschaftsbewertung ein. Aus einem Referenz-Gutachten klonen wir Stil, Bausteine und Berechnungslogik. Das Tool sammelt Daten vor Ort, recherchiert Widmung, Hochwasser, Lärm und Altlasten, rechnet nach ÖNORM B 1802 und liefert den Entwurf direkt in die eigene Word-Vorlage des Sachverständigen.
Forbes hat mich 2020 in die 30-Under-30-Liste DACH aufgenommen. Davor habe ich die Austrian College Sports League mitgegründet und dort Strukturen für 8 Universitäten mit 16 Sportarten aufgebaut. Was ich aus beiden Welten mitnehme: gute Werkzeuge sind nicht solche, die alles können. Es sind solche, die genau das machen, was im konkreten Arbeitsablauf den Unterschied ausmacht.
Themen, mit denen ich arbeite
Meine Arbeit an Gutachten-KI hat mich tief in die österreichische Liegenschaftsbewertung geführt. Ich beschäftige mich täglich mit der ÖNORM B 1802 und ihren drei Verfahren, mit dem Liegenschaftsbewertungsgesetz (LBG), mit der Hauptverband-NHK-Tabelle, mit der Heideck-Korrektur und mit der Befundaufnahme nach ÖNORM B 1801-1.
Als Software-Bauer interessiert mich besonders, wo die Norm aufhört und die Praxis anfängt. Welche Faktoren in der Marktanpassung zwischen Wien und ländlichem Niederösterreich tatsächlich greifen. Welche Liegenschaftszinssätze in welchen Lagen plausibel sind und welche schon zu optimistisch. Welche Vergleichsobjekte aus welcher Datenquelle wirklich vergleichbar sind. Diese Fragen lassen sich nicht abstrakt beantworten, sie beantworten sich nur am echten Fall.
Die fachliche Verantwortung für jedes Gutachten verbleibt nach § 5 SDG und § 7 LBG beim allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen. Software ist Werkzeug. Was sie übernehmen kann, ist Recherche, strukturierte Datenerfassung, Berechnung nach klaren Regeln und die Übertragung in die eigene Vorlage. Was sie nicht kann, ist die fachliche Einschätzung.
Veröffentlichungen auf gutachten-ki.at
Inhalte, die ich gemeinsam mit dem Team und mit Sachverständigen aus unserer Zusammenarbeit aufbereitet habe. Methodisch belastbar, mit Quellen und Praxisbeispielen.
Sachwertverfahren in Österreich
ÖNORM B 1802, Heideck-Korrektur, NHK 2025, Praxisbeispiel
Vergleichswertverfahren
Datenquellen, Bereinigung, Wien-Praxisbeispiel
Ertragswertverfahren
Liegenschaftszinssatz, Vervielfältiger, Zinshaus-Beispiel
Befundaufnahme vor Ort
Workflow, 30 bis 60 Felder, ÖNORM B 1801-1
Gerichtsgutachten Aufbau
ZPO §§ 351, 365, ABGB § 1299, EdX, DSGVO
Heideck-Korrektur
Lineare, progressive und degressive Methode mit Beispielrechnungen
Liegenschaftszinssatz-Tabelle
Bandbreiten Wien, Niederösterreich und alle Bundesländer
ÖNORM B 1802
Die österreichische Norm zur Liegenschaftsbewertung erklärt
Häufig gestellte Fragen
Sind Sie selbst Sachverständiger?
Warum bauen Sie ein Tool für Sachverständige?
Welche Erfahrung haben Sie mit KI?
Wie kann ich Sie erreichen?
Reden wir kurz
20 Minuten, kostenlos und unverbindlich. Sie sehen das Tool an einem Beispiel-Gutachten, ich höre mir Ihren Workflow an, wir prüfen ob ein Setup für Sie Sinn ergibt.